Homophobie, Sexismus, Diskriminierung...die Vorurteile der westlichen Gesellschaft

Wir leben in einer modernen Welt in der die Gedanken des Humanismus wieder entdeckt und aufgegriffen werden. Doch beinhaltet die Definition "Humanismus" nicht auch den Unterbegriff "Toleranz"? Wenn dem so ist, was haben dann die Worte "Homophobie" und "Rassismus" sowie sexistische Tendenzen in unserem Sprachgebrauch und unserem Alltag zu suchen?

Wer denkt das die Rolle der Frau immer der, der emanzipierten Frauenrolle entspricht, der täuscht sich. Auch heute noch werden Frauen benachteiligt, unterdrückt oder in eine Rolle gezwängt der sie nicht entsprechen. Ob im Fernsehen oder in anderen Massenmedien: Die Frau wird als männliches Sexsymbol dargestellt und als solches vermarktet. Frauen die sich dieser Rolle anpassen, sind keine Seltenheit. Die Rolle der Männer entspricht dabei oft der des dominaten Paschas.

Die Rollen beider Geschlechter sind in den Köpfen unserer konservativen Gesellschaft fest verankert. Doch nicht nur Frauen stoßen in unserer Gesellschaft auf teils unüberwindbare Hürden, auch Homosexuelle werden mit Verachtung,Abscheu, Ungerechtigkeit und Spott gestraft.

 

 

Ob es nun im Berufs- oder im Alltäglichen leben überall sehen Homosexuelle mit Barikaden konfrontiert , die sich in den in vielen Köpfen gebildet haben. Oft geben Menschen den Eltern die Schuldoder machen das Umfeld der Person für ihre "Neigung" verantwortlich. Aber: Was kann ein homosexueller Mann (oder eine homosex. Frau) für ihre Sexualität? Schließlich sagt man nicht vom ein auf den anderen Tag: "Jetzt bin ich schwul/lesbisch." Wenn zwei "Schwule" auf der Straße Händchen halten oder sich küssen, wird sich umgedreht, darauf gezeigt und getuschelt. Es wird als eklig und abnormal empfunden. Theoretisch ist es doch fast das selbe (mal abgesehen vom Geschlecht) wie bei Heterosexuellen Paaren, oder?

Beides ist doch Liebe?

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Egal welches Geschlecht der Partner hat, Liebe bleibt Liebe! Warum gönnt niemand zwei Homosexuellen ihr Glück? Warum zeigt man mit dem Finger auf sie und sagt: "Ih, guck mal da!"? Abgesehen davon, könnte ein gleichgeschlechtliches Paar nicht auch auf Heterosexuelle zeigen und sagen: "Ih! Wie abnormal!" Natürlich ist es ungewohnt, aber doch nicht falsch! Gerade Institutionen mit großem Einfluss (z.B. Kirche) sollten sich für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen einsetzen.

Schließlich leben wir nicht mehr im Mittelalter, wo Menschen die solche Orientierungen besitzen verbrannt werden, oder? Aber was ist der Unterschied zwischen offenem Spott/ Verachtung und einer Mittelalterlichen Verbrennung? .....Die Dauer der Folter. Auch solch offen gezeigte Abscheu ist eine physchiche Folter für diese Menschen, die viel mehr Unterstützung brauchen.

Wird in unserem System nicht "Menschenwürde" an OBERSTE Stelle gestellt? Warum wird dann Menschen, aufgrund ihrer Sexualität eben jene Würde aberkannt?? Wir verurteilen das Dritte Reich, aber sind wir denn, im Bezug auf Homosexualität, wirklich anders? Sind die Menschen den kein Stück schlauer geworden? Solang nicht ein jedes Individuum Frei ist ist es niemand. Meine persönliche Meinung: Menschen mit unterschiedlicher Sexualität, sind ebenso Menschen wie alle anderen. Zeigt Toleranz und Solidarität (das was jeder predigt aber nicht befolgt) und unterstützt diese Menschen... Homosexualität ist anders, aber kein Verbrechen....

23.6.08 15:18

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